Straftat

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Die beiden polizeibekannte Afghanen Hidayatullah (bzw. Hotak) H. (18, alkoholisiert) und Ezatullah M. (20) schlagen Markus B. (22, Behindertenstatus) auf einem Spielplatz bewusstlos, woraufhin er stirbt. Die Staatsanwaltschaft hat bislang nicht bekannt gegeben, ob Markus B. noch am Tatort verstarb. Er eilte einer schwangeren Frau (18) zu Hilfe eilt, die zusammen mit ihrem afghanischen Freund (18, Kindsvater) von Hidayatullah H. und Ezatullah M. (20) bedrängt wurde, weil sie wissen wollten, wer der Vater des Kindes sei. Geschickt wurden sie von einem weiteren Afghanen, mit dem die junge Frau zweimal zusammen war. Als mögliche Streitmotive kommen demnach Eifersucht, gekränkte Ehre, Unterhaltszahlungen und das Bleiberecht in Frage. ERMITTLUNGSERGEBNISSE: Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Als Todesursache werden zunächst in unzähligen Medien Gehirnblutungen genannt, die beim Aufprall des Kopfes auf den Boden und die Kopftritte entstanden sein sollen. Wenige Stunden später heißt es dann, Markus B. habe einen Schlag auf die Lippe erhalten. Todesursache sei ein Herzinfarkt. Staatsanwaltschaft: „Nach dem vorläufigen, mündlich übermittelten Obduktionsergebnis ist der 22-jährige Köthener einem akuten Herzversagen erlegen, das nicht im direkten kausalen Zusammenhang mit den erlittenen Verletzungen steht. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden die Ermittlungen nunmehr wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den 18-jährigen Tatverdächtigen geführt. Gegen den 20-jährigen Tatverdächtigen wird wegen des Anfangsverdachts der Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt.“ AUGENZEUGENBERICHTE: 1. Teilnehmer des Hoffestes, auf dem Markus B. zuvor gewesen ist sagten laut Lokalzeitung Volksstimme: Markus B. sei gegen den Kopf getreten worden. Immer wieder. Er soll gerufen haben: "Hört auf, ich kriege keine Luft mehr." 2. Die Schwangere sagt bei einem Interview in der Bildzeitung: „Als ich wieder aus der Wohnung meiner Schwester kam, sah ich, wie Markus auf Hotak und Ezatullah zuging. Hotak schlug sofort auf ihn ein, Markus ging zu Boden. Dort blieb er, die Augen offen, reglos liegen. Trotzdem trat Ezatullah immer wieder auf seinen Kopf ein.“ 3. Eine Ersthelferin, deren mündliche Schilderung per Tonaufnahme im Netz veröffentlicht wurde: Laut dieser Augenzeugin, die keinen Puls mehr feststellte und versucht hat, Markus B. durch Herzmassage zu reanimieren, tauchen immer mehr Ausländer auf dem Spielplatz auf. Der Streit wird immer lauter. Die Schwangere schreit um Hilfe und flieht offenbar mit ihrem aktuellen Freund in die Wohnung ihrer Schwester, nachdem dieser auf dem Spielplatz verprügelt worden war. Ihrem Ruf folgt der mit Freunden und Geschwistern auf einem Hof feiernde Markus B. Er sieht, dass ein Mädchen namens Nancy von einem Flüchtling festgehalten und geschlagen wird und will sie wegziehen. Zwei Flüchtlinge wollen Markus B. dabei helfen, werden aber von den Tätern geschlagen und flüchten. Markus B. wird laut der Augenzeugin von zwei Tätern festgehalten und von einem dritten bewusstlos geschlagen. Dann wird er ohnmächtig am Boden liegend immer wieder vor den Kopf getreten, auch in den Bauch. 4. Die Bildzeitung zitiert die Schwangere in einem späteren Artikel noch einmal: „Hidayatullah H. schlug Markus, der ging zu Boden. Seine Augen waren geöffnet, aber er regte sich nicht mehr.“ Unklar ist, ob ein zweites Interview geführt wurde oder Bild ihre Aussage verändert hat. Gleichzeitig geht Bild auf die Audiodatei mit den Aussagen der Ersthelferin ein. Die betreffende Zeugin habe ihre im Netz verbreitete Aussage selbst revidiert. Diese passe nun zu den polizeilichen Ermittlungsergebnissen. Staatsanwalt Olaf Braun über die TÄTER: „Da es sich um Heranwachsende handelt, werden auch unsere Angaben ein wenig knapper ausfallen." Beide Täter in U-Haft. Haftgründe: Flucht- und Wiederholungsgefahr. Beide kamen als angebliche unbegleitete Minderjährige nach Deutschland und sind polizeibekannt. Der ältere Verdächtige hätte schon seit Monaten abgeschoben werden sollen. TÄTER 1: Ezatullah M. (20), gegen ihn liefen bereits Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Ausländerbehörde wollte ihn abschieben, die Staatsanwaltschaft verhinderte dies und gab erst am 6.9.2018 grünes Licht. TÄTER 2: Hidayatullah (bzw. Hotak) H. (18), Afghane, anerkannter Flüchtling.

08.09.2018 23:00

Köthen,Karlsplatz

2x AF
22
 
20
18
 

Mord / Tötung (vollendet)
1 - Bestätigter Flüchtling

Quellen

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