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Chronologie
#52817 Arnsberg | 05.08.2018 - 01:30 Uhr
Der afghanische Asylant Halil D. ("17") bedroht einen 18-jährigen Deutschen mit einem Schraubenzieher und vergewaltigt ihn. Das Opfer wird leicht verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Der Täter wird festgenommen. Im Februar 2019 wird ihm an drei Verhandlungstagen der Prozess gemacht: er wird wegen schwerer Vergewaltigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, nicht verurteilt, sondern für schuldunfähig erklärt und zu unbefristeter Therapie in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. „Im Prozess erzählte der Angeklagte plötzlich, er sei selbst in Afghanistan vergewaltigt worden. Obwohl er Moslem ist und das von seinem Glauben her gar nicht darf, hat er regelmäßig Drogen und Alkohol konsumiert. Das in Auftrag gegebene Gutachten von Dr. Filip Salem aus der LWL-Klinik Marsberg ergab, dass der Angeklagte unter dissozialen Verhaltens- und posttraumatischen Belastungsstörungen leidet, zudem alkohol- und drogenabhängig ist. Damit ist Paragraph 63 erfüllt. Nach vier bis sechs Jahren wird der Fall neu geprüft. Die Maßregelung kann allerdings auch von lebenslanger Dauer sein.“ „Ich bin als Verteidiger mit dem Urteil zufrieden, da anfangs zusätzlich noch Jugendstrafe im Raum stand. Das ist meinem Mandanten Gott sei Dank nicht auferlegt worden, denn das verträgt sich nicht miteinander. So steht die Therapie im Vordergrund. Mein Mandant kann sich jetzt ganz darauf konzentrieren.", meint der Anwalt des Täters. Das abschließende Statement von der Mutter des Opfers, Anna Naß, lautete schließlich: „Meine Familie hat durch die brutale Tat lebenslänglich. Wir sind seitdem in psychiatrischer Behandlung, da wir mit der Vergewaltigung meines Sohnes nicht klarkommen. Das Urteil ist besser als Gefängnis, denn sonst wäre der Täter womöglich nach 2,5 Jahren schon wieder draußen. So kann es sein, dass er lebenslang in der Psychiatrie bleiben muss.“
Zeugen gesucht
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