Straftat

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Der Palästinenser Ahmad A. (26), gebürtig aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, ersticht in einem Supermarkt einen Mann (50) und bringt einer Frau (50) und vier Männern (64, 57, 56, 19) Messerstichverletzungen bei. Ein 35-Jähriger wird beim Überwältigen des Tatverdächtigen verletzt. Die Verletzungen sind teilweise schwer. Der Täter nahm das Tatmesser direkt aus der Auslage des Supermarktes, in dem er seine Tat durchführte. Im Schrank seines Zimmers im Asylheim wurde eine Flagge des Islamischen Staates gefunden. Den Landesbehörden war er als Islamist bekannt, wurde aber als nicht unmittelbar gefährlich eingestuft. Ahmad A. reiste im Frühjahr 2015 nach Deutschland ein und hätte direkt wieder abgeschoben werden sollen, da er bereit in Norwegen einen Asylantrag gestellte hatte. Die deutschen Behörden verpassten hierzu eine Frist um einen Tag. Im November 2016 wurde sein Antrag in Deutschland abgelehnt. Eine Rückführung scheiterte an fehlenden Papieren. Er wird des Mordes, des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung in sechs Fällen schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt.

28.07.2017 19:00

Hamburg, Fuhlsbüttler Str. 132

AE
35
19
56
57
64
50
50
 
26
 

Körperverletzung
Mord / Tötung (vollendet)
Terrorismus
1 - Bestätigter Flüchtling

Quellen

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